Kavrila

Kavrila

Düster, rasend, gefährlich - neben Kavrila erscheinen selbst die vier Apokalyptischen Reiter wie schüchterne Schuljungen. Die vier Hamburger graben deinen Vorgarten mit dem Schaufelbagger um, nur um dort pechschwarze Friedhofserde aufzuschütten, wo einst Tulpen blühten. Dabei hinterlassen sie eine schweflig-faulige Spur der Verwüstung und treiben ihr Publikum peitschend-energisch vor sich her. Das Rezept: eine dicke Ladung Schwedentod à la Entombed, tonnenschwerer Sludge in bester NOLA-Manier, Doom Metal in Schrittgeschwindigkeit, gelegentliche Black-Metal-Gewitter, treibender High-Energy-Punkrock und jede Menge Proberaumattitüde. Wer auf amphetamingeladene, unberechenbare Zerstörungswut steht, wird diese Band lieben. Schließlich ist Kavrila „der haarige Arsch, der dir ins Gesicht springt, während du beim Frühstückstee sitzt“ und Gnade nicht gerade ihre Stärke.
8/10 Punkte für das 2017er Album im Deaf Forever Magazin sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache.

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